Trainingslager Lana, Tag 7

Coaches, Athleten, Filmerin und Physiotherapeutin auf einem Bild.

Coaches, Athleten, Filmerin und Physiotherapeutin auf einem Bild.

Der letzte Tag war gespickt mit Höhen und Tiefen. Das Laufprogramm gehörte definitiv zu den Tiefen, wenn man es mit dem vorzüglichen Nachtessen (Schnitzel, Pommes, Spaghetti, Schoggipudding) vergleicht.

Am Vormittag war nochmals Disziplinen-Training angesagt. Der Nachmittag stand im Zeichen des abschliessenden Laufprogramms. Während die Gruppe «Flauschis» ihre Beine noch mit Hürdenläufen strapazieren mussten, konnten sich die so genannten harten Frauen und Männer mit harmlosen Trainings schonen.

Trotzdem waren beim Laufprogramm die Nachwirkungen des harten Trainings der «Flauschis» kaum zu sehen. Der Oberturner konnte dank einer taktischen Meisterleistung gar einen der beiden Spitzen-Zehnkämpfern im abschliessenden 200er «verruume». Das Aushängeschild der «Flauschi»-Gruppe hingegen hatte im Vergleich zu den restlichen Männern kaum was zu melden – im Gegenteil zum Vormittag, wo in ihm ein neues Stabhochsprung-Talent entdeckt wurde.

Auch den Damen war die strenge Trainingswoche kaum anzusehen – auch wenn das Laufprogramm eindeutig angenehmer war als jenes der Männer. Wie bei den Herren konnte sich auch bei den Damen jemand aus den Reihen des TVBS in der Schlussabrechnung durchsetzten. Die beiden Etzelturner, die Steinheberin, die Innerschwyzer sowie die Athletinnen vom Nachbarverein mussten sich mit den Ehrenplätzen begnügen.

Bevor die Gruppe am Samstagvormittag wieder mit vielen positiven Erlebnissen nach Hause zurückkehrt, wird noch auf die Lagerwoche angestossen. Was das Lager gebracht hat, zeigt sich in den ersten Wettkämpfen im kommenden Sommer. Bereits am nächsten Wochenende geht es mit dem TVBS-Rangturnen und dem Leichtathletik-Meeting in Horw so richtig los.

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Trainingslager Lana, Tag 6

Bereits ist der zweitletzte Trainingstag des Lagers Geschichte. Aufgrund der ach so harten Hürdenläufe liessen die beiden älteren TVBS-Zehnkämpfer das Stabhochsprung-Training aus. Stattdessen schlossen sie sich der Gruppe «Flauschis» an, die sich die Füsse stabilisierten. Die harten Jungs, die jungen Zehnkämpfer also, zogen ihr Stab-Programm durch.

Währenddessen sprinteten die Damen über Hürden. Die Konzentration liess allerdings zu wünschen übrig. Bereits ein kleines Liedchen, von den «Flauschis» vorgetragen, brachte die Ladies aus der Fassung.

Um sich nicht mehr vom Gesang anderer ablenken zu lassen, versteckte sich die Damen-Gruppe anschliessend im Kraftraum. Die restlichen Athleten zogen ein Sprintprogramm durch.  Dieses Training liessen die beiden ältesten Athleten des Lagers aus, spüren sie nun während des Lagers doch zunehmend Altersbeschwerden.

Nun steht ein letzter voller Trainingstag auf dem Programm. Mit Speer, Stab, Hürden, Hoch, Weit, und Kugel wird in drei Gruppen nochmals die Vielfältigkeit des Leichtathletik-Mehrkampfs genossen. Das allerletzte Training wird dann wieder von allen gemeinsam absolviert. Coach Markus Bucher lässt die Jungs und Mädels nochmals richtig leiden. Die Athleten sind gefordert, im Laufprogramm nochmals die letzten Kräfte zu mobilisieren – und sich danach wenn nötig «auszukotzen».

Ob es einen siebten und letzten Lagerbericht geben wird, wird hier offen gelassen. Gut möglich, dass das Anstossen auf das Trainingslager wichtiger sein wird, als vor dem Laptop zu sitzen. Wir werden sehen.

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Trainingslager Lana, Tag 5

Den fünften Tag starteten wir wie gewöhnlich um 7.30 Uhr mit dem Morgenbuffet. Um den vollgepackten Trainingstag durchstehen zu können, gab es für den Einen oder Anderen bereits in der Früh Apfelstrudel.

Auf dem Programm stand für die Frauen das gross angekündigte und mit Spannung erwartete Stabhochspringen. Coach Markus unterschätzte die Ladies massiv, musste er doch den Damen seinen halben Osterhasenvorrat als Belohnung verteilen.

Auch im Kugelstossen ging es um Ehre und Schoggihasen. Bei einem «Differenzeler» schätzten sich die Athleten selber ein, um anschliessend möglichst nahe an die vorausgesagte Marke zu stossen. Erstaunlich genau fielen die Resultate aus. Eine Differenz von zwei Zentimeter zeugt von einer guten Körperbeherschung und Selbsteinschätzung.

Keine Körperbeherrschung mehr hatten unsere beiden Spitzen-Zehnkäpfer nach dem 110-Meter-Hürdenlauf, welcher nicht zehn, sondern gleich elf Hindernisse beinhaltete. Nach drei Läufen stand ihnen die Säure ins Gesicht geschrieben.

Mit Hochsprung bei den Frauen, Diskus bei den Männern sowie einem kompakten  und intensiven Medizinballtraining bei der neu geformten Gruppe «Flauschis», beendeten wir unseren erneuten sehr lehrreichen Tag.

Noch zum Wetter: Trotz nicht optimalen Voraussagen strahlte die Sonne den ganzen Tag auf die Anlage. Die teils doch sehr roten Köpfe und auf dem Körper eingebrannten T-Shirt-Umrisse wurden im hauseigenen Pool abgekühlt.

So kann es weitergehen. Morgen sprinten alle; die «Flauschis» und die Männer ohne, die Damen mit Hürden.

Bilder vom Ausflug nach Bozen und dem Trainingstag am Mittwoch sind online.

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Trainingslager Lana, Tag 4

Grüss Gott

Nach einem ausgiebigeren Schlaf als in den letzten Nächten und einem nahrhaften Frühstück nahmen wir unseren vierten Tag in Angriff. Grundsätzlich wäre es unser freier Tag gewesen, trotzdem durften – oder mussten – wir uns erneut bewegen. Die Jungs stählten ihre Muskeln beim «Pumpen» und die Frauen und der Aufpasser aus dem Etzeldorf lockerten ihre Beine bei einem Footing.

Nach einer kurzen Mittagspause machten wir uns auf nach Bozen. Zu ihrer grossen Enttäuschung konnten die Männer ihr Rennkönnen nicht auf der Kartstrecke beweisen. Aufgrund des Feiertags fiel auch der geplante Shoppingtrip der Ladies ins Wasser. Jedoch retteten uns zahlreiche Strassenverkäufer vor leeren Taschen, indem unser Traineroberhaupt und der Oberturner finanzielle Unterstützung leisteten. Erstanden wurde ein Hut, eine Halskette, ein Ballon, ein tanzender Affe und drei Brillen, wobei Markus sein ästhetisches Schmuckstück in Landquart auf der Nase präsentieren muss.

Unsere Gruppe wird am Mittwoch von einer weiteren Delegation aus dem Kanton Schwyz komplettiert, welche den Rest des Trainingslagers mit uns verbringen wird.

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