Den fünften Tag starteten wir wie gewöhnlich um 7.30 Uhr mit dem Morgenbuffet. Um den vollgepackten Trainingstag durchstehen zu können, gab es für den Einen oder Anderen bereits in der Früh Apfelstrudel.
Auf dem Programm stand für die Frauen das gross angekündigte und mit Spannung erwartete Stabhochspringen. Coach Markus unterschätzte die Ladies massiv, musste er doch den Damen seinen halben Osterhasenvorrat als Belohnung verteilen.
Auch im Kugelstossen ging es um Ehre und Schoggihasen. Bei einem «Differenzeler» schätzten sich die Athleten selber ein, um anschliessend möglichst nahe an die vorausgesagte Marke zu stossen. Erstaunlich genau fielen die Resultate aus. Eine Differenz von zwei Zentimeter zeugt von einer guten Körperbeherschung und Selbsteinschätzung.
Keine Körperbeherrschung mehr hatten unsere beiden Spitzen-Zehnkäpfer nach dem 110-Meter-Hürdenlauf, welcher nicht zehn, sondern gleich elf Hindernisse beinhaltete. Nach drei Läufen stand ihnen die Säure ins Gesicht geschrieben.
Mit Hochsprung bei den Frauen, Diskus bei den Männern sowie einem kompakten und intensiven Medizinballtraining bei der neu geformten Gruppe «Flauschis», beendeten wir unseren erneuten sehr lehrreichen Tag.
Noch zum Wetter: Trotz nicht optimalen Voraussagen strahlte die Sonne den ganzen Tag auf die Anlage. Die teils doch sehr roten Köpfe und auf dem Körper eingebrannten T-Shirt-Umrisse wurden im hauseigenen Pool abgekühlt.
So kann es weitergehen. Morgen sprinten alle; die «Flauschis» und die Männer ohne, die Damen mit Hürden.
Bilder vom Ausflug nach Bozen und dem Trainingstag am Mittwoch sind online.