LMM-Final / UBS Kids-Cup Kantonalfinal / Liechtenstein Championships

Am vergangene Wochenende standen diverse Athletinnen und Athleten diverser Alterskategorien auf verschiedenen Wettkampfplätzen im Einsatz. Drei Teams waren am Schweizer-Final beim Leichtathletik-Mannschafts-Mehrkampf (LMM) in Sargans, sieben junge Leichtathletinnen und Athleten waren am UBS Kids-Cup Kantonalfinal in Küssnacht und Cosima Risch war in Schaan an den Liechtenstein Athletics Championships am Start.

Den Start am LMM-Final machte das Team der U18-Mixed (Sina Lehmann, Masha Demiri, Finn Schuler und Jens Bruhin), welches vor dem abschliessenden 1000m-Lauf sogar noch mit 10 Punkten Vorsprung in Führung lag. Sina Lehmann dominierte das Kugelstossen klar und kam mit 12.55 m sehr nahe an ihre persönliche Bestleistung heran. Die beiden jungen Damen zeigten auch im Hochsprung mit je 1.45 m ihr Können. In der Endabrechnung erwies sich Finn Schuler als grösster Punktelieferant, der einen soliden Wettkampf ablieferte. Beim abschliessenden 1000m-Lauf büsste das junge Team jedoch noch einige Punkte auf die Konkurrenz ein, sodass es schliesslich zum 3. Platz reichte. Den 2. Platz verpasste man um nur drei Punkte, was einer 1/3 Sekunde entsprach, die man bei vier Startern auf 1000 m überall finden könnte. Dennoch dürfen die vier jungen Athletinnen und Athleten stolz auf ihre Leistungen sein und sich über den 3. Platz an der Schweizermeisterschaft freuen. Herzliche Gratulation!

Das Podest bei den U18-Mixed.

Das Frauenteam, welches von unserer Oberturnerin Nicole Hörterer angeführt worden war, kämpfte mit Verletzungssorgen, sodass man auf Carla Inderbitzin und im abschliessenden 800 m-Lauf auf Katia Bachmann verzichten musste. Letztere überzeugte zuvor noch mit 9.36 m im Kugelstossen und war somit die drittbeste Frau im Starterinnenfeld. Weiter am Start waren Priska und Corinne Züger, die zusammen mit ihren Teamkolleginnen den 5. Platz belegt haben.

Katia Bachmann beim Kugelstossen.

Den Abschluss machten die Männer (Reto Fässler, Jan Deuber, Flavian Diethelm und Andreas Bachmann), die verletzungsbedingt ebenfalls auf Thomas Bucher und Dario Mazzoleni verzichten mussten. Teamintern hatte Reto Fässler schliesslich die Nase vorn, indem er mit einem konstanten Wettkampf und einem guten 1000 m-Lauf noch Jan Deuber überholen konnte. Dieser startete mit 11.56 s und 6.47 m in den Wettkampf und liess beim Kugelstossen und beim 1000 m-Lauf etwas Punkte liegen. Andreas Bachmann erzielte die zweitschnellste Zeit über 100 m (11.91 s), musste sich dann aber im Hochsprung einen Nuller notieren lassen. Die meisten Punkte holte Flavian Diethelm im Weitsprung mit seinen 6.10 m. In der Endabrechnung musste man sich mit dem 6. Rang begnügen, da die Absenzen und der Nuller doch zu schwer wogen. Die Rangliste gibts hier.

Cosima Risch war an den Liechtensteinischen Meisterschaften in den Disziplinen 100 m, 200 m sowie Weitsprung am Start, sodass sie das U18-Mixed-Team in Sargans nicht unterstützen konnte. Über 100m (13.96 s) und 200m (29.57 s) war Cosima jeweils die schnellste Liechtensteinerin und im Weitsprung war sie mit 4.66 m die Zweitbeste ihres Landes. Herzliche Gratulation! Die Rangliste gibts hier.

Beim UBS Kids-Cup standen sieben junge Leichtathletinnen und Leichtathleten im Einsatz, wobei sich Chris Lehmann über den 6. Platz bei den U14-Knaben und Noah Arnold über den 5. Platz bei den U12-Knaben freuen konnte. Bei den Mädchen W11 klassierte sich Svenja Kühne auf den 15. Platz, Anina Müller bei den W10 auf dem 9. Platz sowie Lara Vigini bei den W14 auf dem 11. Platz. Ein sehr starken Wettkampf zeigte Anouk Rüegg in der Kategorie W12, der mit dem 2. Platz belohnt wurde. Dabei überzeugte sich vor allem beim Weitsprung mit 4.76 m, sodass sie mit total 1’746 Punkten den Vereinsrekord von Martina Mächler aus dem Jahr 2003 um zwei Punkte verbessern konnte. Ebenfalls auf Podestkurs lag Livia Bollhalder bei den W13, die jedoch aufgrund einer Oberschenkelverletzung nur einen Sprung im Weitsprung zeigen konnte und auf den 60 m Lauf verzichten musste. Gute Besserung und herzliche Gratulation! Die Rangliste gibts hier.

Anouk Rüegg auf dem Podest (2. von links).

Am 4. September 2021 folgt das Sattelegg-Steinstossen im Wägital und eine Woche später finden die Schweizermeisterschaft im Steinstossen in Wollerau statt. In der Leichtathletik geht es am 4./5. September 2021 mit den U16/U18 Schweizermeisterschaften in Winterthur sowie mit den U20/U23 Schweizermeisterschaften in Nottwil weiter.

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Nachwuchsathleten erneut mit tollen Resultaten

Die Berichterstattung zeigt es – es läuft wieder vermehrt etwas beim TVBS. Nebst der Turnfahrt, dem Grümpi und dem 75. Geburtstag vom Turnverein waren auch die Nachwuchs-Leichtathleten aktiv. Und dies äusserst erfolgreich.

Einige junge Athletinnen und Athleten von der Leistungsgruppe starteten am 07. August beim traditionell starkbesetzten Nachwuchsmeeting in Zofingen. Stark war auch der 100m-Lauf von Finn Schuler. Dieser senkte seine Bestzeit bei optimalem Rückenwind auf 11.85 Sekunden. Auch über die doppelte Distanz waren die 24.33 Sekunden eine neue PB. Jens Bruhin schaffte gleiches über die 110m Hürden mit einer Zeit von 16.36. Auch die 5.61 Meter im Weitsprung dürfen sich sehen lassen.

Sina Lehmann schraubt die Vereinsrekorde weiter nach oben

Erst vor kurzem verbesserte unser Wurftalent Sina den 44-jährigen Vereinsrekord im Kugelstossen mit der 3kg-Kugel. In Zofingen nun hievte sie diesen auf 12.57 Meter. Mit dieser Weite steht sie aktuell an 9. Stelle der Schweizer WU18-Bestenliste – und dies im jüngeren Jahrgang. Auch im Diskus steigert sich Sina zuerst auf 30.60m und dann eine Woche später beim Sommermeeting in Sarnen auf 31.75m – natürlich ebenfalls Vereinsrekord. Ihr Potential leider nicht ganz ausschöpfen konnte Cosima Risch hingegen. 13.90 Sekunden über 100 Meter und 29.36 Sekunden über 200 Meter in Zofingen zeigen nicht, was die 16-jährige eigentlich drauf hätte.

Anouk Rüegg und Marco Bieri vertraten den Kanton Schwyz

Grosse Ehre für unsere beiden U14-Athleten Anouk und Marco. Dank ihren starken Leistungen bei den Einkampfmeisterschaften in Glarus anfangs Juni, durften sie vergangenen Sonntag zum ersten Mal unseren Kanton beim Kantonewettkampf in Freienbach vertreten. Gegen die Verbände aus Zürich, Aargau, St. Gallen/Appenzell, Innerschweiz, Thurgau, Waadt und Jura steuerte vor allem auch Anouk wichtige Punkte für den Leichtathletikverband Schwyz bei. Dies obwohl sie die Disziplinen 60m, 60m Hürden, Weitsprung und 5x80m praktisch gleichzeitig absolvieren musste. Die 4.66 Meter im Weitsprung bedeuteten persönliche Bestleistung und mit den 10.78 Sekunden über die Hürden schrammte sie nur um 2/100 am Vereinsrekord der heutigen Oberturnerin Nicole Hörterer vorbei. Leider etwas Pech hatte Marco bei seiner Disziplin dem Speerwurf. Alle drei Versuche landeten so, dass sie vom Kampfrichter für ungültig taxiert wurden.

Alle detaillierten Ranglisten gibt es hier.

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TV Buttikon-Schübelbach feiert 75-Jahr-Jubiläum

Am 15. August 2021 feiert der Turnverein Buttikon-Schübelbach sein 75-jähriges Bestehen. Die offiziellen Feierlichkeiten müssen pandemiebedingt aufs nächste Jahr verschoben werden. Das Jubiläum bietet dennoch Anlass, schon heute auf die Entstehungs- und Erfolgsgeschichte des TVBS zurückzublicken.

 Die Gründungsjahre
Am 15. August 1946 trafen sich rund 100 Turnerfreunde aus Behörden, Politik, Kirche, Verbänden sowie von anderen Vereinen beim Schulhaus in Buttikon, um den Turnverein Buttikon-Schübelbach – kurz TVBS – zu gründen. Schon bei der Gründung war klar: Neben dem Turntraining und der Förderung des Nachwuchses steht auch die Kameradschaft im Zentrum – dieses Konzept hat bis heute Bestand. Gleich 30 Männern traten zu Beginn dem Turnverein bei und kamen bereits drei Tage später in den Genuss der ersten Turnstunde. Im Jahr 1947 besuchten die Turner des TVBS das erste Eidgenössische Turnfest – noch als Zuschauer. Doch das Vereinsleben nahm langsam Fahrt auf.

Die ersten sportlichen Erfolge
Für das allererste Turnfest konnten die Turner des TV Buttikon-Schübelbach am 1. August 1948 nach Wangen ans Linthverbandsturnfest marschieren und erturnten sich sogleich die ersten drei Kränze. 1949 wurde die erste Vereinsfahne angeschafft und eingeweiht. In den Jahren darauf wurde die Jugendriege geründet, die ersten Anlässe durchgeführt und schon bald konnten die ersten Ehrenmitglieder ernannt werden. Bei der ersten Teilnahme am Eidgenössischen Turnfest 1951 in Lausanne erreichte der TVBS bei 187 gestarteten Vereinen den 81. Rang. Die ersten nationalen Erfolge durften 1980 sowie 1982 an den Schweizermeisterschaften in Vevey bzw. Lugano gefeiert werden: Im Schaukelringturnen reichte es beide Male zu Silber.

Die Leichtathletik als Steckenpferd
Im Laufe der Zeit etablierte sich der Turnverein Buttikon-Schübelbach aber vor allem in einer anderen Disziplin: der Leichtathletik. 1993 wurden am Turnfest in Langenthal erstmals auch Frauen in den Leichtathletikdisziplinen eingesetzt. Dies wurde sogleich mit einem neuen Vereinsrekord belohnt. Seither durfte der TV Buttikon-Schübelbach unzählige Erfolge und Rekorde in der Leichtathletik feiern. Waren dies anfänglich vor allem die Erfolge einzelner Athletinnen und Athleten, so gaben diese später ihr Wissen als Trainerinnen und Trainer weiter. Das wirkte sich äusserst positiv auf den ganzen Verein und dessen Abschneiden an Turnfesten, Schweizermeisterschaften und anderen Wettkämpfen aus. Seinen vorläufigen Höhepunkt fand diese stetige Entwicklung mit dem 3. Rang am Eidgenössischen Turnfest (ETF) 2019 in Aarau. Mit der Note von 29.83 turnte sich der Turnverein Buttikon-Schübelbach zum drittbesten Verein der Schweiz.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben
Nach diesem Grosserfolg stand ein sportlicher und struktureller Umbruch an. Die Vorbereitung auf das ETF und die Durchführung des Schwyzer Kantonalturnfests in Buttikon und Reichenburg im Jahr davor waren sehr arbeits- und zeitintensiv. Nun sollten wieder etwas ruhigere Jahre folgen. Durch die Corona-Krise kam das Vereinsleben in den letzten beiden Turnsaisons aber leider praktisch ganz zum Stillstand. Auch für die Durchführung der Feierlichkeiten zum 75-Jahr Jubiläum fehlte die Planungssicherheit. Für die Organisatoren ist klar, gefeiert wird nur ganz oder gar nicht. Deswegen entschied sich der Verein schon Anfang Jahr, die Feierlichkeiten auf 2022 zu verschieben. Der TVBS blick trotzdem sehr optimistisch in die Zukunft und freut sich, seinen Geburtstag mit den knapp 130 Aktiv- und Ehrenmitgliedern im nächsten Jahr ausgiebig zu feiern. Bei dieser Gelegenheit soll dann auch die neue Vereinsfahne eingeweiht werden.

 

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Berghoch und flussabwärts

Für die Turnerinnen und Turner der Aktivriege ging es am vergangenen Wochenende auf der Turnfahrt zuerst hoch hinaus und dann flussabwärts.

Die Kanuten vom TVBS auf der Turnfahrt

Am frühen Samstagmorgen besammelte sich die 22-köpfige Turnerschar beim Bahnhof Siebnen-Wangen. Die Rucksäcke waren in diesem Jahr mehr bepackt als auch schon, liess der Wetterbericht doch eher trübes Wetter erahnen. Mit Zug und Bus ging es dann ins Appenzellerland nach Brülisau und von dort mit der Gondel auf den Hohen Kasten. Bei bewölktem Himmel zwar, aber immerhin bei trockenem Wetter, wurde die grandiose 360°-Aussicht für einen Moment genossen. Danach wurden die rund 1300 Höhenmeter runter nach Kobelwald zu Fuss in Angriff genommen. Auf dem Weg bergab gab es einen Abstecher in die Kristallhöhle, bei welcher wir in den Genuss einer kleinen Führung kamen. Einige fühlten sich noch so frisch, dass sie beim letzten Kilometer bergab samt Rucksack und klobigen Wanderschuhen einen Endspurt hinlegten. Weiter ging es mit dem ÖV nach Kreuzlingen, wo die Zimmer in der Jugendherberge bezogen wurden. Nach einer Stärkung wagten wir sogar einen Grenzübertritt und erkundeten das Konstanzer Nachtleben. In einer Lounge auf einem Schiff wurde dann bis spät in die Nacht „gewackelt“.

Am nächsten Morgen machten uns bei unerwartetem Sonnenschein auf nach Stein am Rhein. Direkt am Fluss warteten bereits die beiden Touren-Guides Jules und Sevi, welche auf unterhaltsame Art und Weise über den nächsten Programmpunkt informierten – dies nicht immer ganz einer Meinung;-) Jeweils zu zweit galt es, sich in ein Kanu zu setzen und den Rhein bis nach Schaffhausen runter zu paddeln. Während Einige das Boot und die Steuerung zügig in den Griff bekamen, machten Andere auch mal Bekanntschaften mit dem kühlen Nass und den Flussbeschilderungen. Die Kursschiffe wurden aber mit Glück und Können umfahren und am Ende kamen alle wohlauf in der Munotstadt an. Auch der Ausstieg noch vor dem Rheinfall wurde bravourös gemeistert.

Ein riesen Dankeschön an Martin, für die einmal mehr tadellos organisierte Turnfahrt! Einige Bilder gibt es hier.

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