Herausragende Leistungen an den Einkampfmeisterschaften

9 Titel. 25 Podestplätze. 3 Vereinsrekorde. 114 Disziplinenstarts. Dies die eindrücklichen Zahlen vom TVBS an den diesjährigen Einkampfmeisterschaften in Lachen (organisiert vom TSV Galgenen).

Unsere Leichtathleten zeigen sich bereits in bester Verfassung. Insbesondere die Sprinter überraschten mit ganz schnellen Zeiten. So holte sich Andreas Bachmann mit deutlichen persönlichen Bestzeiten über 100m (11.37s) und 200m (23.34s) gar das Sprint-Double. Auch seine jüngere Schwester Katia senkte ihre Bestzeit über 100m auf starke 12.56 Sekunden. Und U18-Athlet Finn Schuler glänzte ebenfalls mit einer Zeit von 11.56s über die 100m.

In der Kategorie WU14 dominierten Anouk Rüegg und Karin Diethelm den 60m-Hürdenlauf mit grossen Vorsprung. Anouk senkte den Vereinsrekord mit ihren gelaufenen 10.06 Sekunden gleich um 7 Zehntel. Die 13-jährige heimste kurze Zeit später auch noch ihren zweiten Titel über 60m flach ein.

Sina Lehmann mit Titel-Hattrick

Die Wurfdisziplinen in der Kategorie WU18 wurden eine klare Beute von Sina Lehmann. Im Diskus (32.80m) und im Speer (35.31m) verbesserte sie zudem jeweils ihren eigenen Vereinsrekord. Auch die 12.98 Meter mit der 3kg-Kugel ist eine starke Leistung. Und dass sie nicht nur werfen und stossen kann, bewies Sina im Weitsprung, bei welchem sie mit 5.03 Meter den dritten Rang holte.

Die weiteren Titel holten Jan Deuber (Stabhochsprung, Männer) und Jens Bruhin (Hochsprung, U20). Rangliste gibt’s hier, Bilder hier.

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Saisonauftakt der Geräteriege – Feuertaufe gelungen

Diesen Samstag sind unsere Sektionsgruppen Schaukelring und Schulstufenbarren am Gymday in Grosswangen angetreten.

Am Samstagmorgen reisten die 21 Turner/innen nach Grosswangen zum ersten Gerätewettkampf der Saison. Seit 2019 trainiert die Schulstufenbarrenriegen unter der Leitung von Catherine Mächler. Nach drei Jahren nun endlich der erste Auftritt. Fast ¼ des Teams hatte heute Ihren allerersten Auftritt vor Kampfrichtern und Publikum. Mit schön frisiertem Haar, perfekt sitzenden Dress und sichtlich nervös wurde der erste Durchgang mit Bravour geturnt. Die Note 8.77 und 8.88 im zweiten Durchgang reichten für den vierten Schlussrang.

Die kleine aber feine Schaukelringsektion unter der Leitung von Carola Baumgartner und Alicia Bruhin sind bereits ein eingespieltes Team. Mit der neuen Unterstützung der ersten weiblichen Anstösserinnen des TVBS konnte schon fast entspannt in den ersten Wettkampfteil gestartet werden. Die Note 8.07 sowie 8.08 sind eine solide Leistung. Zu den Bildern, Rangliste.

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Beste Leichtathletik Unterhaltung

Am Leichtathletik-Mannschafts-Mehrkampf – kurz LMM – in Buttikon herrschte ein hohes Niveau. Damit dürften sich einige Schwyzer Vereine für den Schweizer Final qualifiziert haben.

21 Mannschaften waren dabei, als gestern Donnerstag erstmals seit drei Jahren im Kanton Schwyz ein LMM-Wettkampf über die Bühne ging. 21 Mannschaften, dies sind nicht eklatant, aber doch einige weniger, als vor der Zwangspause jeweils am LMM-Start standen. 21 Mannschaften sind aber auch mehr, als es jeweils in den allermeisten LMM-Vorausscheidungen in anderen Kantonen sind. Zum Vergleich: Im deutlich grösseren Turnkanton St. Gallen waren heuer 24 Teams an der LMM-Vorrunde dabei.

Vorrunde, weil es um die Qualifikation für den Schweizer Final geht. Heuer findet dieser im September in Adliswil statt. Da gestern in Buttikon mehr als ansprechende Leistungen gezeigt wurden, dürfte sich auch im Jahr 2022 nichts daran ändern, dass der Kanton Schwyz an diesem Schweizer Final jeweils überproportional vertreten ist.

Galgenen als Jugend-Hochburg

Erfreut blickte der TV Buttikon-Schübelbach gestern als Veranstalter auf die hohe Beteiligungsrate bei den Jugend-Kategorien. Wie man es sich von Schwyzer LMM-Ausscheidungen gewohnt ist, war es der TSV Galgenen, der dem Wettkampf in dieser Hinsicht den Stempel aufdrückte. Alle vier gemeldeten Teams starteten in U-Kategorien. Alle vier Teams sicherten sich den ersten Rang. Wie seit vielen Jahren schon dürften die jungen Athletinnen und Athleten aus Galgenen auch in diesem Jahr am Schweizer Final ein gewichtiges Wort um die Medaillen mitreden.

Gar sechs Mannschaften an den Start brachte der STV Einsiedeln. Vier davon bei den Juniorinnen und Junioren. Rang zwei gab es jeweils für die Mädchen und Knaben in der U14, Rang drei in der U16 der Mädchen, die jungen Männer der U18 durften sich die Kantonalmeisterabzeichen abholen.

Bei den Männern gingen gleich zwei Teams aus dem Klosterdorf an den Start. Am Gastgeber Buttikon-Schübelbach gab es für Einsiedeln aber kein Vorbeikommen. Von Zehnkampf-Turnfestsieger Thomas Bucher angeführt, holt sich der TVBS Rang eins bei den Herren. Der TVBS holte sich auch in der U14 der Mädchen und Knaben, in der U18-Mixed sowie den Frauen den Titel. Rang zwei gab es in der Mixed-Kategorie der Aktiven.

Aus Innerschwyz nur Küssnacht

Auch der STV Lachen (U18 weiblich) und der STV Pfäffikon-Freienbach (U16 weiblich) durfte bei der Rangverkündigung auf das Podest steigen. Der Turnverein Küssnacht – Kantonalmeister bei den Mixed-Aktiven – war der einzige Vertreter aus dem inneren Kantonsteil.

Zu den Bildern, Rangliste.

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Neuer Schauplatz, alte Sieger

Der Schlüüder Cup vom Mittwochabend hielt, was er versprach: Ein kleiner, feiner Abendwettkampf auf hohem Niveau. Erstmals fand er in Buttikon statt. Keine Premiere waren die Namen der Sieger.

Abendstimmung am Schlüüder Cup

Vieles war neu am diesjährigen Schlüüder Cup. Erstmals fand er nicht im Gutenbrunnen in Schübelbach, sondern in Buttikon statt. Erstmals wurde gleichzeitig ein sehr spontan ins Leben gerufener Kugelstoss-Wettkampf durchgeführt. Nichts Neues gab es auf den Siegerpodesten. Eva Betschon vom ETV Schindellegi und Marco Brandalise vom STV Wangen hatten den Wettkampf bereits in den vergangenen Jahren für sich entscheiden können.

Dabei sah es zumindest bei den Männern lange nicht nach einem Sieg von Brandalise aus. Sein Vereinskollege Lukas Jost gewann die Qualifikation und führte auch im Finaldurchgang, im letzten Versuch bewies der Werfer-Chef des TVW aber Nervenstärke, warf 64,90 Meter und verwies Jost auf Rang zwei. Im Kampf um das Podest schob sich Luca Farisè noch an Walter Bodmer und Simon Märki vorbei, das Duo des gastgebenden TV Buttikon-Schübelbach hatte nach der Vorrunde die Ränge drei und vier besetzt.

Auch bei den Frauen blieb es spannend bis zum allerletzten Versuch. Daniela Pfister vom STV Tuggen führte im Final mit ihren 44,44 Metern das Feld an, bis Eva Betschon sich im letzten Versuch mit 45,26 Metern doch noch den Sieg sicherte. Jennifer Diethelm vom STV Wägital profitierte davon, dass Nicole Ebnöther (Wangen), die fünftplatzierte der Qualifikation, nicht zum Final antrat. Die Wägitalerin bewies im Final aber, dass sie zu Recht nachgerückt war und kam mit 42,45 Metern auf Rang drei.

Der Wanderpokal der Teamwertung ging wenig überraschend zum neunten Mal an Wangen. Das Podest komplettierten Buttikon-Schübelbach und Schindellegi – ein am Schlüüder Cup schon mehrfach gesehenes Bild.

Jost und Christen

Nur rund 90 Minuten vor dem Wettkampfstart entschieden sich die Organisatoren, die in unmittelbarer Nähe für die LMM errichtete Kugelstoss-Anlage zu nutzen. Bei den Frauen reüssierte Olivia Christen (vor Nicole Ebnöther und Kaja Bucher vom TVW). Für die Wollerauerin ein Trostpflaster, musste sie sich doch im Schleuderball nach einer vielversprechenden Vorrunde im Final mit Rang fünf begnügen. Bei den Männern war der Wettkampf in Wangner Hand: Lukas Jost (17,50m) gewann, Rang drei belegte Marco Brandalise (16,18), Simon Märki vom TVBS verhinderte den TVW-Doppelsieg.

Rangliste Schlüüder Cup 2022

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