Erfolgreiche Leichtathleten

An den Einkampfmeisterschaften in Freienbach gab es für den TVBS mehrere Meistertitel. Grosser Abräumer war U14-Athlet Jens Bruhin. Und in Lustenau  gab es zwei starke Punktzahlen im Siebenkampf. 

Ohne die verletzten Jan Deuber und Michael Bucher, aber mit Thomas Bucher trat der TVBS an den vom ETV Schindellegi organisierten Einkampfmeisterschaften in Freienbach an. Bucher konzentriert sich heuer, nach seiner schwerwiegenden Verletzung an der Achillessehne, auf die Wurf-Disziplinen. Mit Erfolg, wie sich zeigt. Mit 41,32 Meter im Diskuswerfen stellte er einen neue PB auf. Dies bedeutete Rang drei, gleich hinter Simon Märki (44,56m). Auch im Speerwurf gelang Bucher mit 49,05 eine neuen PB. Dario Mazzoleni (U20) verbesserte seine PB im Weitsprung deutlich (6,26), zeigte sich auch im Hochsprung (1,70) stark und lief über 200 Meter (23,72) auf Rang zwei. Sein jüngerer Bruder Angelo (U16) gab im Hürdensprint, Weitsprung und Kugelstossen eine gute Figur ab. Und bei der U14 war Jens Bruhin der Abräumer. Er qualifizierte sich über 60 Meter für den Final, gewann den Hürdensprint und den Weitsprung und belegte im Hochsprung Rang drei. Mit Noa Züger, Jan Gysi waren auch U12-Athleten am Start.

Bei den Damen sicherte sich Nicole Hörterer über 100 Meter und im Weitsprung zwei Kantonalmeistertitel. Katia Bachmann (U18), Corinne Züger und Selina Eberhard (U16) hatten ein richtiges Mammut-Programm zu absolvieren, starteten sie doch in fast allen zur Verfügung stehenden Kategorien. Sina Lehmann – die im Ballwurf auf Rang zwei kam –, Vanessa Baumgartner, Kataharina Stein komplettierten mit ihren tollen Auftritten das gute Abschneiden des TVBS.

Knapp 5000 Punkte

Am Mehrkampfmeeting in Lustenau waren die Geschwister Inderbitzin am Start. Carla Inderbitzin verpasste dabei die 5000-Punkte-Marke um lediglich 90 Zähler. Iris Inderbitzin war ihr mit 4856 Punkten knapp auf den Fersen.

Die Ranglisten sind online.

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Vier Titel an den Vereinsmeisterschaften

Die Vereinsmeisterschaften in Wollerau waren geprägt von einem unglaublich hohen Niveau. Umso erfreulicher ist, dass sich der TVBS gleich vier Kantonalmeistertitel und vier weitere Podestplätze sichern konnte.

Neuer Vereinsrekord: Mit den Noten 9,53 und 9,34 war unsere Stufenbarrenriege nicht zu schlagen.

Wie merkt man, wenn man an einem Turn-Wettkampf im Kanton Schwyz teilgenommen hat? Die Antwort könnte lauten: Wenn man im Schleuderball der Männer mit einer Durchschnittsweite 58,58 Meter und einer Note von 11,90 nicht einmal den Hauch einer Chance hat, zu gewinnen. Dieses Beispiel – sieht man sich die Rangliste durch, gäbe es noch viele weitere – unterstrich am Pfingstsamstag einmal mehr, welch enorm hohes Niveau in der Turnhochburg Ausserschwyz herrscht.

Wahnsinn: Damen deutlich schneller als alle Schweizer Meisterinnen

58,58 Meter also. Damit war der TVBS eines von sieben (!) Teams, dass im Schleuderball der Männer die Höchstnote 10,00 übertroffen hatte. Dies reichte hinter den dominierenden Wangnern, aber noch vor den starken Tuggnern, Schindelleglern, Wollerauern, Reichenburgern und Wangens zweiter Mannschaft zum zweiten Rang. Bei den messbaren Disziplinen der Männern gab es zudem einen zweiten Rang im Steinstossen, einen vierten Rang im Hochsprung und einen siebten Rang in der Pendelstafette. Im Schleuderball der Altersklasse 35plus ging unser Team, bestehend aus Männer- und Aktivrieglern, als drittplatziertes hervor.

Für einen Paukenschlag zum Schluss des Tages sorgten Nicole Hörterer, Iris und Carla Inderbitzin, Melanie Schättin, Michelle Lengacher, Katia Bachmann, Kim Deuber und Rahel Meyer. Die Art und Weise, wie sich diese acht Athletinnen den Titel in der Pendelstafette zurückeroberten, war beeindruckend. 2009 war es, als die Damen des TVBS an den Vereinsmeisterschaften in Brunnen mit 82,95 Sekunden einen unglaublichen Rekord aufstellten. Nun gelang es auf der toll hergerichteten, aber halt doch ziemlich weichen Pendel-Anlage auf dem Kunstrasen in Wollerau, diesen Rekord zu pulverisieren. 81,56 Sekunden, die Note 10,51 – Wahnsinn! Diese Zeit hätte an jeder der fünf bisher ausgetragenen STV-Meisterschaften in der Pendelstafette mit deutlichem Abstand zum Schweizer Meistertitel gereicht. Wahnsinn! Und mit Siebnen, Wangen und Galgenen übertrafen drei weitere Märchler Teams die Höchstnote, dazu verpasste Brunnen das Maximum mit der Note 9,90 nur knapp. Noch nie gab es ein Pendel-Wettkampf an einer Schwyzer VMS auf solch hohem Niveau. Wahnsinn!

Die Damen legten im Weitsprung gleich noch einen obendrauf. Mit 5,12 Metern im Schnitt holten sich Iris und Carla Inderbitzin, Nicole Hörterer, Katia Bachmann, Melanie Schättin und Michelle Lengacher auch diesen Titel. Im Steinstossen verpasste das TVBS-Damenteam mit der Note 9,98 das Podest deutlich. Ein weiterer Beweis, wie stark die Turnvereine im Kanton Schwyz sind.

Neues Programm, alte Stärke am Stufenbarren und auf der Gymnastik Bühne

Die Damen der Gymnastik-Bühne überzeugten mit dem neuen Programm vollends.

An der Rangverkündigung gab es noch mehr zu feiern. Der Leuberg-Cup, der Vorbereitungswettkampf in Zuzwil, gab Michèle Kistler (Chefin Stufenbarren) und Sabrina Wälti (Chefin Gymnastik Bühne) die Gewissheit, dass ihre neu einstudierten Programme funktionieren. Nun folgte an den Vereinsmeisterschaften der erste Härtetest. Und diesen Test bestanden die Damen mit Bravour.

Am Vormittag zeigten die Damen am Stufenbarren eine fast perfekte Übung, am Nachmittag eine mit nur wenigen Fehlern. Zwar hinter den starken Gästen aus Courroux-Courcelon, aber vor der Schwyzer Konkurrenz Schwyz und Tuggen ging der Kantonalmeistertitel an diesem Geräte wieder nach Buttikon-Schübelbach. Doch nicht nur das: Mit den Noten 9,52 und 9,34 durfte man sich über unglaublich hohe Punktzahlen freuen. Die Note 9,52 bedeutet gar ein neuer Vereinsrekord. Bisher stand dieser bei der Note 9,43, die man schon dreimal holen konnte.

Dass es Sabrina Wälti, Gymnastik-Chefin des Kantonal-Schwyzer Turnverbands, immer wieder gelingt, attraktive Programme einzustudieren, war schon vor den Vereinsmeisterschaften bekannt. Mit der komplett neuen Übung gelang ihr das nun ein weiteres Mal. Die nur sehr geringen Abzüge in der Programmgestaltung waren entscheidend, dass man das Schweizer Spitzenteam Reichenburg zum zweiten Mal nach 2015 auf Rang zwei verweisen konnte. 9,37 und 9,55 hiess hier das Verdikt der Wertungsrichter. Auch hier: Wahnsinn!

Schaukelring: Gut gefangen

Die je zwei Auftritte an den Schaukelringen und am Barren rundeten den rundum hervorragenden Auftritt des TVBS in Wollerau ab. Das Schaukelring-Team wurde in den vergangenen Wochen immer wieder durch Ausfälle zurückgeworfen. Fast wöchentlich musste das Programm angepasst werden. Nun hat sich das Team von Carola Baumgartner und der verletzten Giulia Zanchin aber gefunden, zwei gute Vorführungen gezeigt und mit den Noten 8,53 und 8,63 den Umständen entsprechend gute Noten erhalten.

Barren: erstaunt

Das Barrenteam war vor allem nach dem ersten Auftritt am Vormittag überhaupt nicht zufrieden. Nach gutem Start schlichen sich in fast jeder Übung Fehler ein, dazu mangelte es an der guten Einzelausführung. Am Nachmittag gelang die zweite Vorführung zwar immer noch nicht so, wie man dies eigentlich könnte. Aber das elfköpfige Team legte in allen Bereichen eine Schippe drauf und zeigte sich deutlich verbessert. Erstaunt war man dann am Abend, als die alles andere als zufriedenstellende Übung vom Vormittag (8,81) besser bewertet wurde als jene vom Nachmittag (8,75). Viel wichtiger war aber die Erkenntnis: Zeigt man einmal das, was man wirklich dann, liegt die angestrebte Note 9,00 an den Turnfesten durchaus im Bereich des Möglichen. An den VMS reichte das Gezeigte hinter Wangen und Siebnen zum dritten Rang, wenn man die siegreichen Gäste aus Hitzkirch ausblendet. Die Luzerner waren übrigens mit ihrem attraktiven Programm eine echte Bereicherung für die Schwyzer Kantonalmeisterschaften.

Tolle Organisation

Ein Kompliment gebührt den Organisatoren des Turnvereins Wollerau-Bäch. Ihnen ist es zu ihrem 100. Geburtstag gelungen, den Freizeitpark Erlenmoos in ein gewaltiges Turnfest-Gelände zu verwandeln. Und zudem zeigte der STVWB, dass er  im Geräteturnen wie auch im Nationalturnen und der Leichtathletik etwas auf dem Kasten hat. Gute Anlagen, gute Stimmung, gute Organisation, guteLeistungen – vielen Dank dem STVWB.

Ein Kompliment gebührt auch den weiteren Turnvereinen im Kanton Schwyz. Im Gerätezelt und auf dem Kunstrasen konnten den ganzen Tag über sehr starke Vorführungen im Geräteturnen, in der Gymnastik oder im Team Aerobic bestaunt werden. Hervorzuheben sind zwei Sektionen: Was der TV Siebnen an den Schaukelringen oder der STV Wangen am Barren zeigt, ist Spektakel pur. Und auch auf den Wettkampfplätzen der Leichtathletik und des Nationalturnens herrschte ein Niveau, wie es wohl in keinem anderen Kanton der Schweiz der Fall ist. In beiden Sparten gab es in der Kategorie Aktive insgesamt 25 (!) Riegen, die die Höchstnote 10,00 übertroffen haben. Auch hier sei nochmals gesagt: Wahnsinn!

Der TVBS drückt für die bevorstehende Turnfestsaison allen Vereinen die Daumen und ist überzeugt, dass auch in diesem Sommer überall in der Schweiz beste Werbung für das Schwyzer Turnen gemacht wird. Und natürlich macht der Wettkampf in Wollerau Lust auf mehr – am Schwyzer Kantonalturnfest 2018 in Buttikon messen sich dann zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder alle Schwyzer Turnvereine in einem dreiteiligen Vereinswettkampf. Wir sind stolz, bei diesem seltenen Ereignis als Gastgeber aufzutreten.

Rangliste ist online, Bilder folgen.

 

 

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Vorhang auf zu den Vereinsmeisterschaften

In Wollerau gehen am Pfingstsamstag die etwas anderen kantonale Vereinsmeisterchaften über die Bühne. Auf dem Freizeitpark Erlenmoos wird quasi ein grosses Turnfest-Gelände aus dem Boden gestampft. 

Der Turnverein Wolleau-Bäch wird 100 Jahre alt – und feiert dies mit verschiedenen Aktionen. Eine davon ist: Die Organisation der kantonalen Vereinsmeisterschaften. Erstmals seit dem Jahr 2000 gastiert dieser Grossanlass wieder im Bezirk Höfe.

Der Turnverein Buttikon-Schübelbach geht dabei insgesamt mit 22 Riegen an den Start. In den schätzbaren Disziplinen gilt es, den Schwung vom guten Saisonstart vom Leuberg-Cup in Zuzwil mitzunehmen. Die Barrenriege will die Note 9,00 knacken. Die Gymnastik-Bühne-Riege will ihr neues Programm fehlerfrei zeigen. Die Stufenbarren-Riege zeigt ebenfalls ein neues Programm und peilt den Kantonalmeistertitel an. An den Schaukelringen ist die Ausgangslage ewas schwieriger: Nach Ilena Laib und Seraina Rüegg verletzte sich am Montag auch noch Giulia Zanchin. Eine weitere Turnerin ist abwesend. Man hofft nun, diese Ausfälle möglichst gut kompensieren zu können.

In den schätzbaren Disziplinen erhofft sich der TVBS, den einen oder anderen Podestplatz erreichen zu können. Bei den Damen gibt es keine verletzten Athletinnen. Bei den Herren fehlen die Mehrkämpfer Michael Bucher und Jan Deuber, die sich leider verletzt haben. Bucher musste bereits auf den geplanten Zehnkampf in Lana verzichten und hofft nun, im Juli wieder ins Geschehen eingreifen zu können.

So oder so: Der TVBS freut sich auf einen tollen Tag im Zeichen des Turnsports. Einteilung und Infozettel sind für Vereinsmitglieder im internen Bereich einsehbar.

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Sechs dritte Plätze an der LMM

31 Athletinnen und Athleten, verteilt auf sechs Mannschaften, waren am Auffahrtsdonnerstag an der kantonalen LMM-Vorrunde in Lachen dabei. 

Jens Bruhin war mit 4,57 Metern bester Weitspringer seiner Kategorie.

Wie dies im Seniorenalter so üblich ist, konnte das Team der Herren 30+  nicht an den Start gehen. Zu viele Verletzungen machten den Plänen ein Strich durch die Rechnung. Viel wichtiger war aber, dass der TVBS mit vielen jungen Wettkämpfern an der Vorrunde teilnehmen konnte. Ein Dank gebührt dem TV Lachen und Kantonaloberturner Marco Bollmann.

Alle gestarteten Mannschaften des TVBS rangierten am Ende des Tages auf Rang drei. Bei der weiblichen und männlichen U14 stand je ein extrem junges Team am Start. Jens Bruhin holte dabei mit 1835 Punkten die zweitmeisten Zähler seiner Kategorie. Bei den Frauen war Rahel Meyer beste Punktesammlerin, bei der U16 der Knaben war Angelo Mazzoleni punktemässig bester Athlet. Bei den Herren musste man im Weitsprung einen «Nuller» in Kauf nehmen. Höhepunkt war der 1000-Meter-Lauf Roman Baumgartners. Er holte in dieser Disziplin mit 2:52 Minuten 731 Punkte. Bei der Mixed U18 waren Stefan Vordermann und Corinne Züger beste Punktesammler.

Rangliste und Bilder sind online.

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