Am 27. und 28. Juni fand das Turnfest in Islikon statt. Bereits am Freitag standen die Einzelwettkämpfe auf dem Programm – und der TV Buttikon-Schübelbach durfte dabei gleich zwei Turnfestsiege feiern.
Martin Schalch gewann den Turnwettkampf der Aktiven mit der Maximalnote von 30.00 Punkten und sicherte sich souverän den 1. Platz. Ebenfalls zuoberst auf dem Podest stand Karin Diethelm. Sie gewann den Leichtathletik-Vierkampf der Kategorie U18 mit hervorragenden 2052 Punkten und durfte sich ebenfalls als Turnfestsiegerin feiern lassen. Diese beiden Erfolge sorgten bereits zum Auftakt des Turnfestes für grosse Euphorie.
Am Samstagmittag besammelte sich der gesamte Verein am Bahnhof Siebnen. Die Anreise verlief jedoch nicht ganz nach Plan: Der vorgesehene Zug fiel kurzfristig aus, weshalb kurzerhand auf eine frühere Verbindung umgestiegen werden musste. Eine Person musste deshalb später nachreisen.
Anschliessend stand der dreiteilige Vereinswettkampf auf dem Programm. Wie bereits in den vergangenen Jahren starteten wir in der ersten Stärkeklasse mit insgesamt 91 Einsätzen. Die äusseren Bedingungen verlangten den Turnerinnen und Turnern alles ab. Der erste Wettkampfteil begann erst um 15.36 Uhr, als die Temperaturen noch immer bei rund 38 Grad lagen. Der letzte Wettkampfteil wurde um 19.18 Uhr abgeschlossen. Trotz der enormen Hitze konnten zahlreiche starke Leistungen gezeigt werden.
Im ersten Wettkampfteil resultierte die Gesamtnote 9.36. Besonders überzeugte das Schleuderball-Team mit der hervorragenden Note 9.94. Auch die Pendelstaffette erreichte mit 16 Turnerinnen und Turnern die starke Note 9.44. Die Gerätedisziplinen erzielten ebenfalls solide Resultate: 9.16 im Schulstufenbarren sowie 8.45 am Barren.
Im zweiten Wettkampfteil wurde die Gesamtnote 9.12 erreicht. Trotz eines rutschigen Rings überzeugte das Kugelstossen mit der starken Note 9.85. Im Weitsprung wurde die Note 9.71 erzielt, während an den Schaukelringen die Note 8.04 resultierte.
Der dritte Wettkampfteil entwickelte sich zum Höhepunkt des Tages. Mit einer Gesamtnote von 9.56 gelangen nochmals hervorragende Leistungen. Die Gymnastikgruppe erreichte mit der Note 9.19 einen neuen Rekord in ihrer aktuellen Formation.
Zum Abschluss durfte sich der Verein gleich doppelt über die Maximalnote freuen. Im Steinstossen wurde die Höchstnote 10.00 erzielt – dies mit sechs Turnerinnen und Turnern, darunter zwei junge Athletinnen, die ihre ersten Wettkampferfahrungen im Steinstossen sammelten. Ausschlaggebend war unter anderem die starke Leistung von Sina Lehmann, die mit einer Weite von 11.31 Metern einen entscheidenden Beitrag zum perfekten Resultat leistete.
Auch im Speerwerfen durfte die Höchstnote von 10.00 verbucht werden. Für ein besonderes Ausrufezeichen sorgte Rico Bieri. Bei seinem ersten Wettkampf mit dem 800-Gramm-Speer gelang ihm mit einer Weite von 43.33 Metern auf Anhieb die Maximalnote – ein eindrückliches Debüt.
Direkt im Anschluss wurde auf dem Wettkampfplatz gemeinsam auf den gelungenen Tag angestossen und der Turnfestabend eingeläutet.
Am Ende durften wir uns über die Gesamtnote von 28.04 sowie den 6. Schlussrang in der ersten Stärkeklasse freuen. Besonders erfreulich ist dieses Resultat, da gleich vier Disziplinen zu den schätzbaren Disziplinen gehörten. Die gesetzten Ziele konnten damit erreicht und sogar leicht übertroffen werden. Entsprechend zufrieden zeigte sich unser Oberturner Stefan Vordermann.
Mit zwei Turnfestsiegen in den Einzelwettkämpfen, einer Rekordnote in der Gymnastik, zwei Maximalnoten im Speerwerfen und Steinstossen sowie dem starken 6. Rang im Vereinswettkampf blickt der TV Buttikon-Schübelbach auf ein rundum gelungenes Turnfest in Islikon zurück. Die Resultate sind der verdiente Lohn für die intensive Vorbereitung und den grossen Einsatz aller Turnerinnen, Turner und Leitenden.
Doch auch die Heimreise verlief nicht ganz reibungslos. Erneut fiel ein Zug der SBB aus, weshalb unser Oberturner kurzfristig umdisponieren musste. Am Ende in Siebnen angekommen, glücklich und erschöpft zugleich, waren alle froh, wieder zu Hause zu sein -und freuten sich auf eine wohlverdiente kalte Dusche.